Auf nach Hamburg
Auf nach Hamburg
Für die Skurios Volleys geht es am Wochenende in die Hansestadt, wo sie am Sonntagnachmittag gefordert sind
Das nächste Auswärtswochenende steht vor der Tür: Am Samstagnachmittag machen sich die Skurios Volleys auf den Weg Richtung Hamburg. Einen Tag später, am Sonntag um 15.30 Uhr, wartet dort mit den ETV Hamburger Volksbank Volleys die nächste Aufgabe in der Bundesliga.
Nach dem Heimspiel gegen die Roten Raben Vilsbiburg bleibt nicht viel Zeit, um zurückzuschauen. „Der Blick geht nach vorne“, hatte Cheftrainerin Kira Walkenhorst nach der Partie gesagt – und genau das ist jetzt angesagt. Neue Halle, neuer Gegner, neue Chance, den eigenen Volleyball wieder besser auf das Feld zu bringen.
In Hamburg, neben Flacht der zweite Borkener Mitaufsteiger der letzten Saison, treffen die Skurios Volleys in der CU-Arena auf eine Mannschaft, bei der sich im Sommer einiges verändert hat. Mit Jakub Brečka steht ein neuer Trainer an der Seitenlinie. Der 36-jährige Slowake bringt internationale Erfahrung mit und arbeitete zuletzt bei den Linz AG Steelvolleys in Österreich, mit denen er den Pokal gewann. Nun soll er beim ETV neue Impulse setzen und die Mannschaft sportlich weiterentwickeln.
Auch im Kader gab es reichlich Bewegung. Mit Lisa Louwrink, Vilma Julevik, Francesca Galuppi, Tierney Jackson und Sina Siebert haben sich die Hamburgerinnen auf mehreren Positionen neu aufgestellt. Gerade Libera Galuppi hat in den ersten Saisonwochen bereits auf sich aufmerksam gemacht und wurde mehrfach als beste Spielerin ihres Teams ausgezeichnet.
Mit Julevik im Zuspiel und Siebert im Angriff bringt Hamburg zudem Spielerinnen mit, die dem Team zusätzliche Möglichkeiten geben. Entsprechend wird es für die Skurios darauf ankommen, von Beginn an wach zu sein, mit Druck aufzuschlagen und den Hamburger Spielaufbau möglichst früh unter Stress zu setzen.
Denn genau das ist eine der Stellschrauben, an denen Borken nach dem Spiel gegen Vilsbiburg ansetzen möchte. „Ärgerlich, dass wir unsere Leistung nicht abgerufen haben“, sagte Walkenhorst nach dem 0:3. Phasenweise war vieles da, insgesamt fehlte aber die nötige Konstanz.
Am Sonntag soll das wieder anders aussehen. Nicht mit dem Blick auf Tabellenplätze oder Rechenspiele, sondern mit dem Fokus auf das eigene Spiel. Wenn Annahme, Aufschlag und Abstimmung greifen, haben die Skurios Volleys schon mehrfach gezeigt, wie unangenehm sie für jeden Gegner sein können.
Dafür schafft das Team diesmal auch außerhalb der Halle gute Voraussetzungen. Bereits am Samstag geht es gemeinsam in die Hansestadt, sodass am Sonntag kein langer Anreisetag mehr in den Beinen steckt. Zeit also, zusammen anzukommen, den Kopf freizubekommen und sich voll auf die Partie einzustellen.
Hamburg wartet – und die Skurios freuen sich auf die nächste Gelegenheit, auf dem Feld wieder mehr von dem zu zeigen, was in ihnen steckt.
Text und Foto: Thomas Hacker